75 Jahre Grundgesetz

In dieser Woche feiern wir 75 Jahre Grundgesetz. Das ist nicht selbstverständlich, sondern es ist ein besonderes Gut, welches unser Zusammenleben zu dem macht, was wir als Freiheit erleben dürfen.
Als Verband sehen wir uns deshalb in der Verpflichtung, unser Grundgesetz zu würdigen und zum Schutz dieses wichtigen Gutes zur Teilnahme an demokratischen Wahlen anzuregen. Bitte beteiligen Sie sich an der Europawahl und schützen Sie so unsere Demokratie und auch unser Grundgesetz.

Die Mitglieder unseres Verbandes zeigen im Rahmen der Fußball EM erneut, wie leistungsfähig sie sind.

Die Sanitätsdienste auf dem Friedensplatz und im Westfalenpark Dortmund werden von „Privaten“ sichergestellt. Die Sanitätsdienste für Fanveranstaltungen in Gelsenkirchen werden durch „Private“ sichergestellt.
PTZ und BHP50 sind in zahlreichen Regionen nur durch „Private“ einsatzbereit. Deshalb sagen unsere Verbandsmitglieder aber nicht, sie seien besser. Niemand in unserem Verband würde sagen, dass Bevölkerungsschutz nur mit uns funktioniert. Richtig ist aber inzwischen, dass Bevölkerungsschutz, auch zur EM 2024, nur gemeinsam funktioniert.
Deshalb begrüßen wir die die gute Zusammenarbeit zwischen Hilfsorganisationen und „Privaten“ in allen Regionen, in denen sich unsere Verbandsmitglieder engagieren. Wenn wir Bevölkerungsschutz gemeinsam denken und gestalten, können Hilfsorganisationen und „Private“ sicherlich noch viel mehr erreichen. Deshalb bleibt unsere Einladung bestehen: Lasst uns gemeinsam Retten und Schützen, denn gemeinsam können wir viel mehr erreichen, als wenn wir uns nur gegenseitig skeptisch gegenüberstehen. Die aktuelle Lobbyarbeit im Rahmen der Novellierung des RettG zeigt leider, dass einige Beteiligte wieder in alte Denkmuster verfallen und nicht erkennen, dass es nur gemeinsam funktionieren kann, da die Leistungsfähigkeit der Hilfsorganisationen nicht überall gegeben ist, was aber auch niemand wirklich fordert und erwarten kann.
Herzlichen Dank an alle, die das schon verstanden haben.

Hagelstein Rettungsdienst Gastgeber für konstruktiven Austausch zur Rettungsdienstgesetzgebung in NRW

Am 16.02.2024 hat unser Mitglied, die Hagelstein Rettungsdienst GmbH, als Gastgeber einen Austausch mit Staatssekretär des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW Matthias Heidmeier und Ministerialrat Bernd Schnäbelin zum Umsetzungsstand des RettG NRW ermöglicht.

Staatssekretär Heidmeier, Ministirialrat Schnäbelin und die übrigen anwesenden Gäste zeigten sich beeindruckt davon, wie professionell private Rettungsdienste sich am Rettungsdienst beteiligen und gaben Einblicke in den Stand der Novellierung des RettG NRW. Memmeler: „Als Präsident des HBK-NRW e.V. freue ich mich, dass wir als Interessensvertretung ermutigt wurden, uns weiterhin konstruktiv in die Gestaltung des Rettungsdienstes von Morgen einzubringen und unsere Positionen gegenüber dem Ministerium zu formulieren.“

Selbstverständlich wird der HBK-NRW e.V. den Novellierungsprozess weiter begleiten, bis das Gesetz im vierten Quartal dieses Jahres im Gesetzesblatt aufgenommen sein wird.

Unsere Mitgliedsunternehmen stehen für einen großen Teil des Rettungsdienstes

Auf Anfrage durch die Feuerwehr Köln stellte die Reinoldus Rettungsdienst gGmbH an Weiberfastnacht einen RTW, inkl. Besatzung, zur sanitätsdienstlichen und rettungsdienstlichen Unterstützung zur Verfügung. Bei der Anfrage vor 14 Tagen zeigte sich die Berufsfeuerwehr Köln sehr erfreut, dass Fahrzeug und Besatzung innerhalb von 15 Minuten zugesagt werden konnten. „Wir freuen uns, dass wir als privater Rettungsdienstanbieter aus Westfalen angefragt wurden, ob wir den Kolleginnen und Kollegen im Rheinland Hilfestellung anbieten können.“ (Magnus Memmeler Geschäftsführer der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH) Der Rettungswagen von Reinoldus wurde im Bereitstellungsraum am Rautenstrauch-Joest-Museum eingesetzt.

Bei der Betrachtung aller Fahrzeuge und Ärmelabzeichen ist den Kollegen von Reinoldus aufgefallen, dass das Erfordernis groß geworden ist, private Dienste mit einzubinden, um die Karnevalsfestivitäten sanitätsdienstlich absichern zu können.

Unsere Mitgliedsunternehmen stehen für einen großen Teil des Rettungsdienstes.

Es besteht kein Zweifel, dass unsere Mitglieder sich in Ihren Regionen für eine großen Anteil der rettungsdienstlichen Vorhaltung verantwortlich zeigen. Besonders beeindruckend wird es jedoch, wenn wir wenige Kennzahlen zusammentragen, um zu zeigen, wie vielen Mitarbeitenden unsere Mitglieder gut vergütete Arbeitsplätze bieten und welche Vorhaltung unsere Mitglieder jährlich betreiben, um Bürgerinnen und Bürgern eine qualitativ hochwertige rettungsdienstliche Versorgung zu bieten.

1.447 Mitarbeitende werden in unseren Mitgliedsunternehmen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Und diese 1.447 Mitarbeitenden besetzen:

  • 38 Rettungswagen
  • 59 Krankenwagen
  • 2 Notarztfahrzeuge

 

Zusätzlich stellen unsere Mitglieder regelmäßig sicher, dass auch Großveranstaltungen durch Sanitätsdienste abgesichert werden können. Dies wird sich in diesem Jahr wieder beim Karneval und der in Deutschland stattfindenden Fußball Europameisterschaft zeigen. Um das sicherstellen zu können, betreiben unsere Mitglieder auch im Bevölkerungsschutz eine erhebliche Fahrzeug- und Materialvorhaltung.

Dieses Engagement für Sanitätsdienste und zur Unterstützung des Bevölkerungsschutzes in den Regionen findet neben den 297.316 Vorhaltestunden von Rettungswagen und neben den 223.753 Vorhaltestunden für Krankenwagen statt, die durch unsere Mitglieder geleistet werden.

HBK – NRW positioniert sich deutlich zur Verfassung und Demokratie

Der HBK-NRW e.V. sieht sich in der Verpflichtung, sich zum Schutz der Verfassung, zum Schutz der Menschenrechte und dem Erhalt der Demokratie zu positionieren. Die Grundrechte der Menschen sind für unseren e.V. nicht verhandelbar und stehen für uns, anders als bei Antidemokraten und Verfassungsfeinden, nicht zur Disposition. Als e.V. können wir nur alle Mitmenschen bitten, sich an jeder Wahl zu beteiligen und die Stimme den demokratischen Parteien zu geben, die sich zur Verfassung und zu Menschenrechten bekennen, ohne die Rechte von Menschen davon abhängig zu machen, wo deren Eltern geboren wurden.

Der Präsident des HBK NRW e.V. positioniert sich deutlich zum Novellierungsvorhaben des BMG.

Laut Magnus Memmeler ist es zu begrüßen, dass der Bund die Chance nutzt, um den Rettungsdienst durch das SGB V nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen, indem der Bund hier die Finanzierung regelt, um bundesweit Standards zu formulieren, die aktuell von Region zu Region stark abweichen.

Zum Jahreswechsel wünscht sich der Präsident des HBK NRW e.V., dass die Bundesländer den Novellierungsentwurf zum Rettungsdienst aus dem BMG unterstützen.

Laut Magnus Memmeler sollten die Länder, hier auch NRW, erkennen, dass der Bundesminister dieses Vorhaben zeitnah realisieren wird, weshalb keine Energie in eine Landesgesetzgebung investiert werden sollte, die wahrscheinlich schnell erneut überarbeitet werden müsste, wenn die Finanzierung und erforderliche Qualität im SGB V umfänglich neu geregelt wird.

HBK-Mitglieder im Einsatz zum Karnevalsstart in Köln

11.11 2023, 11 Uhr 11 – Auftakt der Karnevals Season 2023/2024 in Köln, die HBK-Mitglieder Falck Rettungsdienst und BIEKRA Rettungsdienst betreiben gemeinsam eine große arztbesetzte Unfallhilfsstelle (UHST) am Rathenauplatz in Köln.

Die Unfallhilfsstelle war für die Versorgung von gleichzeitig 15 Betroffenen ausgelegt und bestand aus drei Schnelleinsatzzelten mit Rettungskräften und Notarzt. In den 16 Stunden andauernden Einsatz wurden insgesamt rund 60 Hilfeleistungen durchgeführt.

Der Falck Rettungsdienst, BIEKRA Rettungsdienst und die weiteren HBK-Mitglieder verfügten über Ressourcen des erweiterten Rettungsdienstes die zur Versorgung von mehreren Betroffen ausgelegt sind. Neben den Krankentransportwagen, Rettungswagen waren auch Gerätewagen Sanitätsdienst und Technik & Sicherheit im Einsatz. Der Einsatzeinheiten der HBK-Mitglieder haben hier einen wichtigen Beitrag gemeinsam den anerkannten Hilfsorganisationen in Köln geleistet. Wie nun auch im Karneval, ist inzwischen klar, dass ohne die privaten Leistungsanbieter, die sich auch im Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienst engagieren, noch mehr Lücken im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz existieren würden. Deshalb zählt für den HBK – NRW e.V. das Miteinander aller Beteiligten

Firma Hagelstein - neues Mitglied beim HBK NRW

Wir freuen uns, die im Sauerland sehr etablierte Firma Hagelstein als neues Mitglied beim HBK-NRW e.V. begrüßen zu können. 

Wie alle Mitglieder, ist auch die Firma Hagelstein ein bedeutender Player im Rettungsdienst der Region und engagiert sich auch zunehmend im Bevökerungsschutz.

Unsere Mitglieder stärken den Bevölkerungsschutz

Unser neues Mitglied, die DiG GmbH – Rettung & Brandschutz, hat, wie alle Mitglieder des HBK-NRW bereits in den Bevölkerungsschutz investiert, um die lokalen Bedarfe in der Region abgedeckt zu wissen. 

Unseren Mitgliedern ist es wichtig, die Lücken im Bevölkerungsschutz zu schließen, die trotz des Engagements von Bund und Land weiterhin Bestand haben.

HBK – NRW präsentierte sich auf der Messe 112RESCUE in Dortmund

Die Messe 112RESCUE hat zahlreiche Gelegenheiten geboten, um sich mit wichtigen Persönlichkeiten im Bevölkerungsschutz auszutauschen. Im Jahr eins unseres Verbandes haben wir uns auf dem Gemeinschaftsstand der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH und des HBK – NRW präsentieren können und mit unserem Präsidenten stand stets ein Ansprechpartner für Fragen zum Verband zur Verfügung.

Mit dem im Rettungsdienst fachkundigen RA Andreas Staufer konnten wir im Rahmen unseres Messeauftritts eine wichtige strategische Kooperation vereinbaren. Da das Recht im Bereich des Bevölkerungsschutzes und Rettungsdienst zahlreiche Fallstricke bereithält, ist uns wichtig, mit wirklichen Experten zusammenarbeiten zu können. Durch die Kooperation mit Herrn Andreas Staufer, sehen wir uns hier sehr gut aufgestellt.

Ebenfalls freuen wir uns darauf, nach dem Messeauftritt zeitnah weitere Mitglieder in unserem Verband begrüßen zu dürfen, die sich mit großem Engagement im Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz engagieren.

Herzlichen Dank an alle Besucher unseres Gemeinschaftsstandes und herzlich willkommen an unsere zukünftigen Mitglieder, die wir natürlich auch auf dieser Seite vorstellen werden.

Begrüßung Ehrenmitglieder während 112Rescue in Dortmund

Am ersten Messetag der 112RESCUE konnten wir am Gemeinschaftsstand der Reinoldus Rettungsdienst gGmbH und des HBK – NRW unser Ehrenmitglied Hartmut Ziebs und Bernd Schneider als Vertreter des VdF NRW begrüßen. 

Da beide unseren Präsidenten Magnus Memmeler seit vielen Jahren kennen und diverse Arbeitskreise gemeinsam besucht haben, kam es direkt zu einem interessanten und konstruktiven Austausch zur Notwendigkeit der Einbindung aller im Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst Beteiligten. 

Ohne die Einbindung von taktischen Einheiten der „Privaten“, ist der moderne Bevölkerungsschutz nicht denkbar.

Positionierung des HBK NRW zur Novellierung RettG NRW

Geplante Novellierung des Gesetztes über den Rettungsdienst sowie die Notfallrettung und den Krankentransport durch Unternehmer (Rettungsgesetzt NRW – RettG NRW)

Ehrenmitglieder: Prof. Dr. rer. pol. Henning G. Goersch, M.A. und Hartmut Ziebs

Wir freuen uns, dass wir Prof. Dr. rer. pol. Henning G. Goersch, M.A. und Hartmut Ziebs zu unseren Ehrenmitgliedern zählen dürfen.

Prof. Dr. Henning G. Goersch

Prof. Dr. Henning G. Goersch ist vielen, die sich mit dem Thema Bevölkerungsschutz beschäftigen durch seine Forschungsarbeit und die Beratung von politischen Entscheidungsträgern bekannt. Auf seiner Homepage www.katastrophenforschung.com/ueber-mich/ sind Details zu seiner vielfältigen Arbeit für Interessierte abrufbar. 

Hartmut Ziebs

Hartmut Ziebs war von 2003 und 2015 Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V. Von Januar 2016 bis Ende Dezember 2019 war Hartmut Ziebs gewählter Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V. (DFV). In seiner Amtszeit setzte er sich für die Stärkung des Ehrenamtes und der ländlichen Räume ein. Ein besonderes Augenmerk legte Hartmut Ziebs auf die Förderung von Frauen, Jugendarbeit und Integration in der Feuerwehr. Zusätzlich schob schon er in seiner Dienstzeit das Thema „Aufarbeitung der Feuerwehren in der NS-Zeit“ an.

Mit den beiden Ehrenmitgliedern Prof. Dr. Henning G Goersch und Hartmut Ziebs kann der HBK NRW zwei wirkliche Experten zu seinen Mitgliedern zählen, die uns auch beratend zur Seite stehen werden und ganz sicherlich gute Impulse Liefern werden, welche Nischen im Bevölkerungsschutz durch Private Rettungsdienste besetzt werden können, um den Bevölkerungsschutz durch Innovative Lösungsansätze zu bereichern.